Einblicke in die Wabenverbundplatten-Fertigung

Wer einmal in den Wabenkern geschaut hat, erkennt schnell: Hier steckt weit mehr als nur Struktur. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die Waben das Herz moderner Leichtbau-Lösungen bilden. Genau diese Perspektive eröffnete unsere Werksbesichtigung bei Luxpanel, dem Hersteller der Aluminium-Verbundplatte LUXBOARD, die seit vielen Jahren fester Bestandteil des mejo Composieten Sortiments ist. Ein Tag, der nicht nur die Produktionsprozesse sichtbar machte, sondern auch die Menschen und Ideen dahinter.

Wie entsteht eine Aluminium-Wabenverbundplatte?

Der Herstellungsprozess beginnt mit dünnen Aluminiumfolien, die in einer Druckmaschine mit präzisen Klebelinien beschichtet werden. Anschließend werden die bedruckten Folien sorgfältig übereinandergestapelt. Dieser Stapel wird in einer Heizpresse unter Druck verpresst, wodurch der Klebstoff aushärtet und die einzelnen Lagen zu einem kompakten Wabenblock verbunden werden.

Im nächsten Schritt wird dieser Block auseinandergezogen („expandiert“). Dabei entsteht die charakteristische sechseckige Wabenstruktur, die dem Material seine besondere Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht verleiht. Die expandierte Struktur wird anschließend auf die gewünschte Dicke zugeschnitten und auf das erforderliche Maß gebracht.

Daraufhin wird der fertige Wabenkern mit Deckschichten verbunden. Diese bestehen ebenfalls aus Aluminiumblechen und werden unter Druck und kontrollierten Bedingungen auf den Kern aufgebracht. Durch diese Sandwichbauweise entsteht eine hochfeste, aber dennoch leichte Verbundplatte.

Abschließend folgen Zuschnitt, Kalibrierung und – je nach Anwendung – weitere Bearbeitungsschritte wie Fräsen, Bohren, Lackieren oder Abkanten. Das Ergebnis ist eine vielseitige Leichtbauplatte, die sich für unterschiedlichste industrielle Anwendungen eignet.

Hinter den Kulissen moderner Leichtbau-Lösungen

Beim Rundgang durch die Fertigung wurde deutlich, wie viel Know-how in der Herstellung von LUXBOARD steckt. Präzise abgestimmte Prozesse verwandeln einzelne Materialien in leistungsfähige Aluminium-Verbundplatten für unterschiedlichste Anwendungen.

„Der direkte Einblick in die Fertigungsprozesse ermöglicht es uns, die technischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von LUXBOARD noch besser einzuordnen. Dieses Verständnis hilft dabei, unsere Kunden fundiert zu Werkstoffaufbau, Bearbeitungsmöglichkeiten und konkreten Anwendungsszenarien zu beraten“, sagt Tom Topola, Vertriebsleiter Verbundwerkstoffe bei mejo.

Austausch auf Augenhöhe beim Jahresmeeting

Neben den technischen Einblicken stand auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Beim Jahresmeeting mit der Betriebsleitung Dr. Thomas Thielen und Waldemar Kast wurden gemeinsame Ziele definiert, neue Impulse diskutiert und die aktuelle wirtschaftliche Lage eingeordnet. Solche Gespräche sind mehr als ein formeller Termin – sie bilden die Grundlage für langfristige Zusammenarbeit und gemeinsame Weiterentwicklung.

Der Blick nach vorn spielte dabei eine zentrale Rolle: Welche Anforderungen bringt der sich im starken Wandel befindende Markt? Welche Strategien sind entscheidend? Und wie lässt sich die bestehende Partnerschaft weiter stärken? Diese Fragen wurden offen diskutiert und lieferten wertvolle Denkanstöße.

LUXBOARD als fester Bestandteil im mejo Sortiment

Die Wabenverbundplatte LUXBOARD ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des mejo Composites Sortiments. Die steigende Nachfrage zeigt, wie relevant leistungsfähige Leichtbau-Lösungen in zahlreichen Branchen geworden sind. Umso bedeutender ist es, nicht nur das Produkt zu kennen, sondern auch die Prozesse und Menschen dahinter.

Windmessung mit Weitblick

Bevor sich die Rotoren eines Windparks drehen, braucht es vor allem eines: verlässliche Winddaten. Denn nur wenn die Windverhältnisse über Monate hinweg exakt erfasst werden, lassen sich Standorte wirtschaftlich und technisch sinnvoll bewerten. Für genau diese Aufgabe entwickelte unser Kunde JOWAG einen energieautarken Wechselbrücken-Container für PKW-Anhänger – umgesetzt mit ALUCORE® Aluminium-Verbundplatten aus dem Sortiment von mejo. Der Container wird auf einem PKW-Anhänger transportiert und kann mit einem Akkuschrauber bis auf den Boden abgesetzt werden. Ergänzend zu den Wabenplatten ließ JOWAG für den Anhänger-Container eigene Eck- und U-Profile mit Sondermaßen über mejo fertigen.

Präzise Windmessungen für bessere Standortentscheidungen

Im Inneren des kleinen Containers aus Aluminium-Verbundplatten arbeitet ein „Lidar“ – ein hochpräzises Laser-Messgerät, das Windgeschwindigkeiten in 40 bis 500 Metern Höhe erfasst. Die daraus gewonnenen Daten bilden die Grundlage für Standortentscheidungen; es folgt ein Windgutachten und daraus ein bankfähiges Ertragsgutachten. Damit wird der mobile Container zum entscheidenden Baustein in der frühen Phase der Windparkplanung und -finanzierung – und genau hier zeigt sich, wie wichtig die richtige Materialwahl ist. 

Warum Aluminium-Verbundplatten von mejo?

Bereits 2011 entwickelte unser Kunde den damals ersten Lidar-Windmessanhänger für meist einjährige Windmessungen. Die Anforderungen sind mit der Zeit gewachsen: Der Container sollte von einer Person transportierbar und aufbaubar sein – per PKW, bei Bedarf auch mit Frontlader oder sogar Helikopter. Gleichzeitig sollte die Konstruktion stabil genug sein, um drei große Solarpanels ohne zusätzliche Verankerung zu tragen – selbst in windstarken Regionen wie beispielsweise Spanien.

Vor diesem Hintergrund suchte JOWAG-Geschäftsführer Josef Wagner nach einem Material, das leicht, stabil, aber vor allem auch dauerhaft und somit perfekt geeignet für seine Anhänger ist. „Haltbar sollen sie sein! Die Anhänger aus Holz faulen nach sieben bis 15 Jahren durch. Ich will etwas Dauerhaftes bauen. Dass mir ALUCORE® in die Hände fiel, war ein Glückstreffer: leicht, stabil, beständig, schwer entflammbar und dann irgendwann, in vielleicht hunderten Jahren: selbst das Entsorgen erzeugt Wert.“

Entscheidend ist dabei jedoch nicht nur das Material selbst, sondern auch dessen Verarbeitung. Mit präzisem Zuschnitt und durchdachten Kantenlösungen sorgt mejo dafür, dass sich die Aluminium-Verbundplatten optimal weiterverarbeiten lassen. So entsteht ein robuster und langlebiger Container, der auch unter anspruchsvollen Bedingungen – bei Wind, Schnee und starken Temperaturschwankungen – zuverlässig funktioniert.

Autark – im Sommer wie im Winter

Der mobile Messcontainer arbeitet vollständig energieautark. Große Photovoltaikmodule, eine leistungsstarke Batteriebank und eine zusätzliche Methanol-Brennstoffzelle als „Backup“ sichern den Betrieb – selbst an sonnenarmen Tagen. So bleiben die Messtechnik, die Datenkommunikation und die Alarmanlage oft ohne Serviceeinsätze ganzjährig im Betrieb, unabhängig vom Stromnetz.

Container für PKW-Anhänger aus Aluminium-Verbundplatten – für multiple Einsätze nutzbar

Nachdem der erste Container stand, war schnell klar: Daraus lassen sich weit mehr als nur praktikable Windmesslösungen entwickeln. So entstand aus LIDAR-CON® die Basis JOWA-CON®. Das Konzept: mit dem PKW transportierbare Wohn-, Kühl- und Materialcontainer, Motorradgaragen und vieles mehr. Den Ideen – und den Außenmaßen – sind kaum Grenzen gesetzt.

JOWAG-Inhaber Josef Wagner: „Leicht, stabil, praktisch und haltbar soll es sein. Und Freude darf es machen!“ So zahlen sich hochwertige Materialien und präzise Verarbeitung langfristig aus.

Die Kombination aus passgenau bearbeiteten Wabenplatten sowie individuell gefertigten Eck- und U-Profilen auf einem Edelstahl-Grundrahmen sorgt für eine verwindungssteife und dauerhaft geschützte Konstruktion. Die Container lassen sich schnell positionieren und in Betrieb nehmen – ideal für wechselnde Standorte. Dank der Eigenstabilität von ALUCORE® sind zudem zahlreiche konstruktive Sonderwünsche und Anbauten problemlos realisierbar.

Materialkompetenz für die Energiewende 

Das Projekt zeigt, wie moderne Messtechnik und leistungsfähige Aluminium-Verbundplatten eine langlebige High-End-Kooperation eingehen. Mit maßgeschneiderten Materiallösungen von mejo und der Expertise von JOWAG entstehen robuste und anwendungsfreundliche mobile Systeme, die Windparkprojekte von Anfang an auf ein solides Fundament stellen. Energiewende beginnt eben nicht erst mit dem Rotor – sondern bereits mit der Planung, der Windmessung, der praktischen und schützenden Umhausung und dem richtigen Material dafür aus dem Lager von mejo.

Foto-Quelle: JOWAG UG

Entwicklungen und Verfügbarkeit am Aluminiummarkt

Wer die Aluminiumpreise 2026 verstehen will, darf nicht nur auf die London Metal Exchange (LME) schauen: Kurze Kursrücksetzer an der Börse – teils ausgelöst durch spekulatives Marktsentiment oder politische Statements – suggerieren eine Entspannung. Doch in den Einkaufsabteilungen kommt davon nichts an. Die Ernüchterung folgt prompt beim Blick auf die realen Angebote der Lieferanten: Die Preise steigen oder stagnieren auf hohem Niveau.

Wie passt das zusammen? Warum entkoppelt sich der physische Markt gerade so drastisch von der Börse? Wir analysieren die Versorgungslage und erklären, warum die Börsennotierung derzeit nichts über die Realität im Handel aussagt.

Der LME-Preis fällt: Die Sicht der Finanzwelt

Der LME-Kurs ist primär ein Indikator für den Finanzmarkt und die globale Stimmung. Aktuell drücken vor allem drei Faktoren den Börsenpreis:

  • Konjunktursorgen: Eine schwächelnde Weltwirtschaft dämpft die Nachfrageerwartungen.
  • Makroökonomische Unsicherheit: Zinspolitik und Währungsschwankungen treiben Anleger zur Vorsicht.
  • Volatilität: Schnelle Spekulationsgeschäfte sorgen für sinkende Kurven auf dem Bildschirm.

Das Problem: Der LME-Kurs sagt fast nichts über die tatsächliche Verfügbarkeit von Aluminium in Europa aus. Er bildet das Aluminium auf dem Papier ab, nicht das Rohaluminium in den Werken oder die Aluminiumprofile in den Lagern.

Warum Aluminium im Einkauf trotzdem teurer wird

Parallel zum fallenden Börsenwert steigen die realen Beschaffungskosten. Das liegt an einer Verschiebung der Prioritäten – weg vom reinen Metallwert, hin zur Risikobewertung. Denn die physische Realität am Markt wird von Logistikblockaden und Produktionsausfällen dominiert.

In drei Bereichen zeigen sich die Gründe für steigende Preise:

1. Physischer Aluminiummarkt vs. Börse

Im realen Markt zählen handfeste Werte: Ist das Material da? Kann es geliefert werden? Wie steht es um die Planungssicherheit?
Wer derzeit Aluminium kauft, zahlt für die Lieferfähigkeit. Während die Börse abstrakt bleibt, reagiert der physische Markt sensibel auf Kapazitätsengpässe. Die Aluminium Verfügbarkeit wird zum eigentlichen Preistreiber für die Aluminiumpreise 2026.

2. Die Aluminiumprämien steigen

Die Prämie ist der Aufschlag auf den LME-Preis, der Logistik, Lagerung und regionale Verfügbarkeit abdeckt. Aktuell steigen diese Prämien massiv, weil:

  • Lieferketten durch geopolitische Spannungen (z. B. im Nahen Osten) unsicherer werden,
  • Anbieter die steigenden Risiken bei Transport und Logistik von Aluminium einpreisen müssen,
  • Verfügbarkeit wichtiger ist als der Aluminiumpreis selbst.

Deshalb gilt: Unternehmen zahlen heute nicht mehr nur den theoretischen Preis für das Material an der Börse, sondern für die Gewissheit, dass der LKW auch wirklich auf den Hof fährt.

3. Verfügbarkeit von Aluminium als entscheidender Faktor

Wir erleben zwar keinen akuten Lieferengpass, aber die Stabilität bröckelt und der Markt ist sensibel geworden. Gründe dafür sind unter anderem:

  • Reduzierte Produktionskapazitäten (etwa im Nahen Osten)
    Wichtige Player mussten die Reißleine ziehen: Aufgrund von Kürzungen bei der Gasversorgung wurde die Produktion bei Qatalum (Katar) auf 60 % gedrosselt. Hydro hat bereits Force Majeure angemeldet. Eine der weltweit größten Hütten, Aluminium Bahrain (Alba) kann ihr Material kaum noch exportieren. Obwohl die Öfen laufen, sitzt das Metall fest, da zunehmende Unsicherheiten im Schiffsverkehr der Golfregion die Logistik gefährden.
  • Logistische Unsicherheiten (Schließung der Straße von Hormus)
    Seitdem der Schiffsverkehr in der Golfregion massiv eingebrochen ist, kommt es zu einem globalen Domino-Effekt: Hütten im Golf fehlt es an Rohmaterial zur Aluminiumproduktion, da diese nicht mehr angeliefert werden können. Zudem sind die Versicherungsprämien für Schiffe in der Region explodiert, was die europäischen Prämien (Duty Paid/Unpaid) direkt nach oben treibt.
  • Werksschließungen und Energie-Schock
    Zusätzlich zum Konflikt im Nahen Osten belasten die Schließung der Mozal-Hütte in Mosambik und die massiv gestiegenen Energiekosten die europäische Versorgungssicherheit.
  • Eine Priorisierung von Bestandskunden bei großen Produzenten
    Kapazitäten für Gelegenheitskäufer werden seltener und deutlich teurer (ABC-Kunden-Triage).

Die Folge: Noch ist Material da, aber es ist nicht mehr selbstverständlich für jeden verfügbar. Das bedeutet auch, dass sich Lieferzeiten verändern können und es für Einkäufer:innen, die Aluminiumprofile kaufen, mehr denn je auf eine strategische Planung ankommt, um in einem zunehmend anspruchsvolleren Markt zu navigieren.

Wer in dieser Phase einen zuverlässigen Aluminiumlieferant in Deutschland an seiner Seite hat, sichert sich entscheidende Vorteile: kürzere Wege, direkter Zugriff auf Lagerbestände und eine Kommunikation auf Augenhöhe, wenn die globalen Lieferketten stocken.

Aluminium Einkaufsstrategie 2026: Weg vom Preis – hin zur Versorgung

Der Markt kippt nicht, aber er wird komplexer. Wer heute auf weiter fallende LME-Kurse wartet, spielt mit dem Feuer und riskiert Produktionsstillstände. Für eine erfolgreiche Aluminium Einkauf Strategie bedeutet das konkret:

  1. Timing schlägt Tiefstpreis: Warten Sie nicht auf möglicherweise weiter sinkende Preise der LME. Die steigenden Prämien fressen die Ersparnis oft wieder auf. Nicht nur auf die LME vertrauen.
  2. Auf Lieferfähigkeit setzen: Langfristige Partnerschaften mit verlässlichen Lieferanten sind in volatilen Zeiten wertvoller als ein vermeintliches Schnäppchen. Der teuerste Rohstoff ist der, den man nicht hat.
  3. Versorgungssicherheit priorisieren: Die Lieferzeiten für Aluminiumprofile können sich bei zunehmender Unsicherheit schlagartig verlängern. Daher lieber frühzeitig Material für kommende Projekte bestellen, solange noch Aluminiumprofile auf Vorrat liegen. Die Konkurrenz schläft nicht.

FAQ: Häufige Fragen zur Entwicklung am Aluminiummarkt

Warum fällt der Aluminiumpreis aktuell an der Börse?

Hauptsächlich fällt der Preis an der LME aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und einer schwächeren Nachfrageerwartung auf dem globalen Finanzmarkt.

Wird Aluminium 2026 knapp?

Ein totaler Engpass ist aktuell nicht in Sicht. Die Verfügbarkeit ist jedoch deutlich sensibler geworden. Planungssicherheit ist das neue Gold. Experten rechnen erst mit einer Stabilisierung, wenn die Schifffahrtswege am Golf wieder sicher sind – ein Neustart gedrosselter Hütten wie Qatalum kann danach 6 bis 12 Monate dauern.

Warum steigen meine Einkaufskosten für Aluminium trotzdem?

Weil die Prämien und die Kosten für Risikoabsicherung den Rückgang des LME-Kurses überlagern.

Wie entwickeln sich die Aluminiumpreise 2026?

Die Preise werden sich kurzfristig stark abhängig von geopolitischen Entwicklungen, Energiepreisen und Lieferketten ändern.

Ihr langjähriger Partner für Aluminiumprofile

Wir behalten den Durchblick. In einem Markt, der von Unsicherheit geprägt ist, brauchen Sie einen Partner, der die Marktlage und die Mechanismen hinter der LME versteht. Sprechen Sie mit uns über ihre Bedarfe für das laufende Jahr. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Aluminiumversorgung abzusichern.

Vandaag is het de dag van het recyclen, hét moment om stil te staan bij de impact van hergebruik. Aluminium is daarbij een bijzonder materiaal: het kan namelijk eindeloos worden hergebruikt zonder kwaliteitsverlies. Wanneer aluminium wordt gerecycled, is er tot 95% minder energie nodig dan bij het maken van nieuw aluminium. Een enorme energiebesparing dus.

De levenscyclus van aluminium

Voordat aluminium gebruikt kan worden in producten zoals profielen, wordt het gecombineerd met andere elementen. Zuiver aluminium is namelijk relatief zacht, maar door het te combineren met bijvoorbeeld magnesium en silicium ontstaat een sterke en duurzame legering. Zo ontstaat het materiaal zoals we dat kennen in dagelijkse toepassingen.

Het gesmolten aluminium wordt dan bijvoorbeeld omgezet in extrusie billets, die wij gebruiken om onze profielen mee te maken.

Restmateriaal recyclen naar grondstof

Tijdens de productie van aluminiumprofielen blijft altijd restmateriaal over. In plaats van dit als afval te zien, beschouwen we het als een waardevolle grondstof. Het schroot wordt verzameld en opnieuw omgesmolten, waarna het weer kan worden ingezet voor nieuwe producten. Zo blijft het materiaal continu in beweging. Ongeveer 75% van al het ooit geproduceerde aluminium is nog altijd in omloop. Dat maakt hergebruik van bestaand aluminium extra aantrekkelijk.

Een efficiënte en duurzame kringloop

Het omsmelten van aluminium vraagt aanzienlijk minder energie dan het produceren van nieuw aluminium. Daardoor vermindert de behoefte aan nieuwe grondstoffen en wordt de milieubelasting lager. Recycling vormt zo een essentieel onderdeel van een circulaire productieketen.

Hoe wij bijdragen aan het recyclen van aluminium

Voor ons is recyclen geen losse stap, maar een vanzelfsprekend onderdeel van het productieproces. Door restmateriaal volledig te hergebruiken, zorgen we ervoor dat aluminium zo lang mogelijk in omloop blijft en telkens opnieuw kan worden toegepast. Het profiel dat wij vandaag produceren, kan over tien jaar weer volledig worden gerecycled tot een nieuw raamkozijn.

Ontwikkelingen en beschikbaarheid op de aluminiummarkt

Wie de aluminiumprijzen voor 2026 wil begrijpen, moet verder kijken dan alleen de London Metal Exchange (LME).

Offertes van leveranciers blijven hoog of stijgen zelfs verder. Daardoor ontstaat er een duidelijk verschil tussen de beursprijs en wat er daadwerkelijk op de markt betaald wordt.

Dat roept de vraag op: waarom lopen de fysieke markt en de beurs zo uiteen? En wat zegt de LME-prijs nog over de werkelijkheid?

De beursprijs geeft vooral sentiment weer

De LME-prijs is vooral een graadmeter voor het vertrouwen in de wereldwijde economie en financiële markten. Op dit moment wordt die prijs vooral beïnvloed door:

  • Een afzwakkende economie, waardoor de vraagverwachtingen dalen
  • Onzekerheid over rente, inflatie en valutabewegingen
  • Speculatie en korte termijnhandel

Belangrijk om te begrijpen: deze prijs zegt weinig over de daadwerkelijke beschikbaarheid van aluminium in Europa het gaat om de prijs op papier, niet om fysiek materiaal dat geleverd moet worden.

Waarom aluminium in de praktijk toch duurder wordt

Hoewel de beursprijs daalt, nemen de daadwerkelijke inkoopkosten toe. Dat komt doordat risico’s en beschikbaarheid steeds zwaarder meewegen in de prijs.

De belangrijkste oorzaken:

1. Fysieke beschikbaarheid is doorslaggevend

In de praktijk draait het niet alleen om de prijs per ton, maar vooral om de vraag: kan het materiaal op tijd geleverd worden?

Inkopers betalen steeds meer voor zekerheid. Leverbetrouwbaarheid en beschikbaarheid zijn belangrijker geworden dan de beursprijs zelf. Wanneer capaciteit onder druk staat, vertaalt dat zich direct in hogere prijzen.

2. Premies bovenop de LME-prijzen stijgen

Naast de beursprijs betalen bedrijven een premie. Die premie dekt onder andere transport, opslag en regionale beschikbaarheid.

Deze premies stijgen momenteel omdat:

  • Geopolitieke spanningen zorgen voor onzekerheid in toeleveringsketens
  • Transport en logistiek risicovoller en duurder zijn geworden
  • Leveranciers die risico’s moeten doorbreken

Het gevolg is dat de uiteindelijke prijs die bedrijven betalen steeds verder af komt te liggen van de beursprijs.

3. Beschikbaarheid en logistiek staan onder druk

Er is geen wereldwijd tekort aan aluminium, maar de markt is wel gevoeliger en minder stabiel geworden. Dat komt door meerdere factoren:

  • Productiebeperkingen in belangrijke regio’s
    In het Midden-Oosten hebben producenten te maken met beperkingen in energievoorzieningen. Zo is de productie bij Qatalum (Qatar) teruggeschroefd. Grote producenten zoals Aluminium Bahrain (Alba) kunnen bovendien moeilijk exporteren doordat logistiek en scheepvaart onder druk staan.
  • Problemen in transport en scheepvaart
    Door spanningen in en rond de Golfregio is de scheepvaart afgenomen. Dat heeft gevolgen voor de aanvoer van grondstoffen en de export van aluminium. Daarnaast zijn verzekeringskosten voor transport sterk gestegen, wat direct doorwerkt in de prijs in Europa.
  • Hogere energieprijzen en fabrieksdruk
    Sluitingen van fabrieken en stijgende energiekosten, zoals bij Mozal in Mozambique, hebben invloed op de wereldwijde balans tussen vraag en aanbod.
  • Prioriteit voor vaste klanten
    Producenten kiezen vaker voor bestaande, grote afnemers. Voor nieuwe of incidentele kopers wordt capaciteit minder makkelijk beschikbaar en vaak duurder.

Wat betekent dit voor inkopers?

Er is nog steeds aluminium beschikbaar, maar het is minder vanzelfsprekend dat je het op elk moment en in elke hoeveelheid kunt krijgen. Levering wordt afhankelijker van planning en relaties met leveranciers.

Voor bedrijven die aluminiumprofielen inkopen betekent dit dat:

  • Levertijden kunnen veranderen
  • Beschikbaarheid niet altijd gegarandeerd is
  • Vooruitplannen belangrijker wordt dan ooit

Wie samenwerkt met een betrouwbare leverancier heeft een duidelijk voordeel: betere toegang tot voorraad, kortere communicatielijnen en meer zekerheid in een markt die steeds minder voorspelbaar wordt.

Inkoopstrategie voor 2026: denk minder in prijs, meer in zekerheid

De markt blijft bestaan, maar wordt complexer. Voor een goede inkoopstrategie zijn dit de belangrijkste aandachtspunten:

  1. Timing is belangrijker dan de laagste prijs
    Wachten op een nog lagere beursprijs pakt in veel gevallen nadelig uit, omdat stijgende premies het voordeel weer tenietdoen.
  2. Kies voor betrouwbare leveranciers
    Langdurige samenwerking met een stabiele leverancier levert meer op dan korte termijn prijsvoordeel. Zekerheid over levering is uiteindelijk waardevoller dan een lage prijs zonder garantie.
  3. Zorg dat je op tijd bestelt
    Door toenemende onzekerheid kunnen levertijden onverwacht oplopen. Vooruitplannen en tijdig inkopen voorkomt vertraging in projecten.

Veelgestelde vragen

Waarom daalt de aluminiumprijs op de beurs?
Vooral door economische onzekerheid en lagere vraagverwachtingen wereldwijd.

Wordt aluminium schaars in 2026?
Er is geen sprake van een tekort, maar de markt is wel kwetsbaarder geworden. Stabiliteit hangt sterk af van geopolitieke ontwikkelingen en logistiek.

Waarom stijgen mijn kosten terwijl de beursprijs daalt?
Omdat premies en risicokosten stijgen en daarmee het effect van de dalende beursprijs compenseren.

Hoe ontwikkelen de prijzen zich in 2026?
Die blijven afhankelijk van factoren zoals geopolitiek, energieprijzen en verstoringen in de logistiek.

Op 8 maart is het Internationale Vrouwendag en dit jaar met thema Rights & Justice. Een dag om de rechten van vrouwen wereldwijd te vieren en stil te staan bij gelijke kansen, rechtvaardigheid en empowerment.

Onze vrouwen bij mejo hebben een actieve stem en invloed in onze branche. In alle kantoren van mejo werken 24 vrouwen, dat is ongeveer één derde van al mejo’s medewerkers. Op deze dag vieren we hun inzet en bijdragen aan een rechtvaardige en inclusieve werkplek.

Internationale Vrouwen Dag

Janine

Techniek, mensen en verbinding; dat is Janine. Met 17 jaar ervaring bij mejo kent ze de organisatie door en door. Dankzij haar technische kennis weet ze precies hoe onze aluminiumprofielen optimaal worden toegepast en hoe klanten het beste geholpen kunnen worden. Het schakelen tussen verantwoordelijkheden en het verbinden van mensen binnen het team geeft haar veel voldoening.

Voor haar staan respect, betrouwbaarheid en oprechte interesse altijd centraal. Ze luistert graag, motiveert collega’s en zorgt ervoor dat iedereen zich gezien en gewaardeerd voelt. In een technische branche die nog vaak als een mannenwereld wordt gezien, ontwikkelde Janine haar eigen manier van leidinggeven: duidelijk, betrokken en met oog voor de mensen om haar heen.

Yanaika

Met een oog voor detail haalt Yanaika energie uit verbinding. Als manager operations zet ze zich dagelijks in om inzichten te verzamelen die mejo laten groeien en creëert ze een warme, mensgerichte sfeer. Als moeder van twee kinderen weet ze hoe ze moet schakelen, prioriteiten stellen en overzicht houden. Hierdoor is ze veerkrachtig, flexibel en coachend.

In de branche brengt Yanaika een waardevol vrouwelijk perspectief. Ze staat voor gelijkwaardigheid en eerlijke kansen en laat zien dat leiderschap vele vormen kent. Ze ziet kansen vanuit relatie, vertrouwen en lange termijn en klanten voelen dat ze betrokken en betrouwbaar is. Naast haar commerciële rol helpt ze collega’s groeien en draagt ze zo bij aan duurzame relaties en een sterke, positieve uitstraling van mejo.

Liza

Blije klanten en collega’s die prettig kunnen werken, dat motiveert Liza elke dag opnieuw. Ze zet zich in om structuur aan te brengen en processen helder te maken, zodat iedereen zich meer kan richten op persoonlijk contact en kwaliteit.

Haar kracht ligt in het uitwerken en uitzoeken van oplossingen. Ze denkt vooruit, werkt zorgvuldig en staat altijd klaar om collega’s te helpen waar ze kan.

Daarnaast laat ze zien dat werken met metaal en fysiek werk niet afhankelijk is van geslacht. Of het nu in de keuken was waar ze voorheen werkte of hier bij mejo: kracht en vakmanschap zitten in mentaliteit, niet in man of vrouw.

Shannon

Beeld en beweging vormen voor Shannon een bron van inspiratie. Binnen ons marketingteam is zij het creatieve brein achter alle foto’s en video’s die je op onze socialmediakanalen ziet. Ze weet precies hoe ze elk beeld kan inzetten om mejo online een sterke en betrouwbare uitstraling te geven.

Het motiveert haar om content te maken die onze doelgroep aanspreekt. Ze combineert haar passie voor fotografie en videografie met een scherp oog voor authenticiteit en eerlijkheid. Zo draagt ze bij aan communicatie die inclusiviteit en respect weerspiegelt. Zelfs een simpele edit van een coole aluminium kart kan haar enthousiasme aanwakkeren.

Mara

Mara weet precies hoe ze woorden moet laten werken. Of het nu gaat om social posts, blogartikelen of mailings naar klanten, zij zorgt dat iedere tekst helder, passend en doeltreffend is. Met haar achtergrond in journalistiek weet ze de juiste toon te vinden en complexe informatie om te zetten in een sterk verhaal.

Met haar werk vergroot ze de zichtbaarheid van mejo en draagt ze bij aan een positieve en professionele uitstraling naar buiten. Ze gelooft dat duidelijke taal bijdraagt aan begrip, gelijkwaardigheid en eerlijke beeldvorming. Zo draagt ze bij aan een werkomgeving waarin waarden en communicatie elkaar versterken.

Unsere Profile sind lieferfähig

Die Nachrichten aus dem Nahen Osten überschlagen sich, und die Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte sind bereits deutlich spürbar. Marktanalyst:innen sprechen offen von einem „geopolitischen Black Swan“ – ein unvorhersehbares Ereignis, das die gewohnten Marktmechanismen außer Kraft setzt. Besonders die Versorgung mit Aluminium im Iran-Konflikt sorgt aktuell für massive Unsicherheit in der Industrie.

Die kritische Lage am Aluminiummarkt: Fakten & Hintergründe

Warum ist die aktuelle Situation so brisant? Die Golfregion ist mit rund 9 % Weltmarktanteil das Herzstück der globalen Aluminiumproduktion. Ein zentrales Nadelöhr ist die Straße von Hormus, über die jährlich mehr als 5 Millionen Tonnen Aluminium verschifft werden. Aber auch die Vorprodukte für die Aluminiumherstellung, Tonerde und Bauxit werden darüber angeliefert.

Für westliche Käufer ist diese Region faktisch der bedeutendste strategische Partner außerhalb Chinas.

Aktuelle Meldungen: Steigende Aluminiumpreise und Lieferstopps

Die angespannte Lage und die Sorge um die Sicherheit der Handelsrouten geben Anlass zur Sorge:

  • Produktionsstopps: Qatalum (Katar) stoppt Teile der Produktion.
  • Force Majeure: Alba (Bahrain) hat „höhere Gewalt“ auf Lieferungen erklärt.
  • Logistik-Engpässe: Emirates Global Aluminium (VAE) meldet verzögerte Exporte.

Gleichzeitig steigen durch die Bedrohung der Handelsrouten die Kosten für Energie, Transport und Versicherungen rasant an. Die Konsequenz: Ebenfalls steigende Aluminiumpreise und eine eingeschränkte Warenverfügbarkeit sind kurzfristig kaum zu vermeiden.

mejo ist vorbereitet: Volle Lager trotz Iran-Konflikt

Die gute Nachricht für unsere Kunden: Wir haben rechtzeitig vorgesorgt! Während der Markt unruhig wird, bleibt mejo Ihr verlässlicher Partner für Aluminiumprofile. Wie bereits in früheren Krisensituationen haben wir strategisch investiert, um Ihre Lieferketten zu stützen.

  • Maximale Lagerkapazitäten: Unsere Lager sind gefüllt. Wir können Ihre Bedarfe sofort bedienen.
  • Sofortige Lieferfähigkeit: Unsere Maschinenbauprofile sind direkt ab Lager verfügbar – ohne die derzeit branchenüblichen langen Wartezeiten.
  • Flexibles Netzwerk: Dank unseres großen Netzwerks an internationalen Partnerwerken finden wir auch für Ihre individuellen Sonderprofile zeitnah Lösungen.

Jetzt handeln: Projekte absichern und Aluminium-Preisschwankungen entgegensteuern

Stephan Josten und ein Team stehen im Lager zwischen Aluminiumprofilen

In volatilen Zeiten ist Schnelligkeit ein Wettbewerbsvorteil. Unser Rat an alle Einkäufer:innen und Projektplaner:innen: Warten Sie nicht, bis weitere Preissteigerungen oder Lieferstopps die Kalkulation erschweren.

  1. Maschinenbauprofile: Sichern Sie sich jetzt Ihre benötigten Systemprofile direkt ab Lager.
  2. Sonderprofile: Planen Sie kurzfristig Ihren Bedarf an Sonderprofilen, damit wir gemeinsam zeitnah Lösungen realisieren können.

Nutzen Sie unsere aktuelle Lieferfähigkeit, um Ihre Projekte abzusichern und echte Planungssicherheit für die kommenden Monate zu schaffen.

Wir bleiben Ihr stabiler Anker in volatilen Zeiten.