Unsere Profile sind lieferfähig

Die Nachrichten aus dem Nahen Osten überschlagen sich, und die Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte sind bereits deutlich spürbar. Marktanalyst:innen sprechen offen von einem „geopolitischen Black Swan“ – ein unvorhersehbares Ereignis, das die gewohnten Marktmechanismen außer Kraft setzt. Besonders die Versorgung mit Aluminium im Iran-Konflikt sorgt aktuell für massive Unsicherheit in der Industrie.

Die kritische Lage am Aluminiummarkt: Fakten & Hintergründe

Warum ist die aktuelle Situation so brisant? Die Golfregion ist mit rund 9 % Weltmarktanteil das Herzstück der globalen Aluminiumproduktion. Ein zentrales Nadelöhr ist die Straße von Hormus, über die jährlich mehr als 5 Millionen Tonnen Aluminium verschifft werden. Aber auch die Vorprodukte für die Aluminiumherstellung, Tonerde und Bauxit werden darüber angeliefert.

Für westliche Käufer ist diese Region faktisch der bedeutendste strategische Partner außerhalb Chinas.

Aktuelle Meldungen: Steigende Aluminiumpreise und Lieferstopps

Die angespannte Lage und die Sorge um die Sicherheit der Handelsrouten geben Anlass zur Sorge:

  • Produktionsstopps: Qatalum (Katar) stoppt Teile der Produktion.
  • Force Majeure: Alba (Bahrain) hat „höhere Gewalt“ auf Lieferungen erklärt.
  • Logistik-Engpässe: Emirates Global Aluminium (VAE) meldet verzögerte Exporte.

Gleichzeitig steigen durch die Bedrohung der Handelsrouten die Kosten für Energie, Transport und Versicherungen rasant an. Die Konsequenz: Ebenfalls steigende Aluminiumpreise und eine eingeschränkte Warenverfügbarkeit sind kurzfristig kaum zu vermeiden.

mejo ist vorbereitet: Volle Lager trotz Iran-Konflikt

Die gute Nachricht für unsere Kunden: Wir haben rechtzeitig vorgesorgt! Während der Markt unruhig wird, bleibt mejo Ihr verlässlicher Partner für Aluminiumprofile. Wie bereits in früheren Krisensituationen haben wir strategisch investiert, um Ihre Lieferketten zu stützen.

  • Maximale Lagerkapazitäten: Unsere Lager sind gefüllt. Wir können Ihre Bedarfe sofort bedienen.
  • Sofortige Lieferfähigkeit: Unsere Maschinenbauprofile sind direkt ab Lager verfügbar – ohne die derzeit branchenüblichen langen Wartezeiten.
  • Flexibles Netzwerk: Dank unseres großen Netzwerks an internationalen Partnerwerken finden wir auch für Ihre individuellen Sonderprofile zeitnah Lösungen.

Jetzt handeln: Projekte absichern und Aluminium-Preisschwankungen entgegensteuern

Stephan Josten und ein Team stehen im Lager zwischen Aluminiumprofilen

In volatilen Zeiten ist Schnelligkeit ein Wettbewerbsvorteil. Unser Rat an alle Einkäufer:innen und Projektplaner:innen: Warten Sie nicht, bis weitere Preissteigerungen oder Lieferstopps die Kalkulation erschweren.

  1. Maschinenbauprofile: Sichern Sie sich jetzt Ihre benötigten Systemprofile direkt ab Lager.
  2. Sonderprofile: Planen Sie kurzfristig Ihren Bedarf an Sonderprofilen, damit wir gemeinsam zeitnah Lösungen realisieren können.

Nutzen Sie unsere aktuelle Lieferfähigkeit, um Ihre Projekte abzusichern und echte Planungssicherheit für die kommenden Monate zu schaffen.

Wir bleiben Ihr stabiler Anker in volatilen Zeiten.

CBAM, Corona und Rezession

Die Aluminiumbranche steckt aktuell in sehr schweren Zeiten: Rezession, hohe Energiekosten, politische Fehlentscheidungen – und über allem schwebt CBAM, die nächste große Kostenlawine, die 2026 über uns hereinbrechen wird. Viele Werke in Europa, der Türkei oder Asien kämpfen schon jetzt ums Überleben. Insolvenzen häufen sich.

Nervosität und Unsicherheit nehmen zu.

Bei mejo nicht. Wir sind kerngesund – und unser Lager zeugt von dieser Stärke.

Mit vollem Warehouse und einem Sortiment, das vom Maschinenbauprofil bis zum Slot nut CBAM-ready ist, garantieren wir Sicherheit in unsicheren Zeiten.

Wie es so zur aktuellen Lage der Aluminiumbranche kam

Die meisten Werke haben in den Jahren 2021 und 2022 den Fehler gemacht, die damaligen Mengen als „neues Normal“ zu sehen. Dabei waren es nichts anderes als Nachholeffekte nach Corona – ein kurzes Strohfeuer.

Statt die Füße stillzuhalten, haben viele ihre Kapazitäten massiv ausgebaut: neue Pressen, neue Gießereien, alles auf Kredit.

Und jetzt?

Die Nachfrage ist runter, die Lager waren voll, die Kredite bleiben.

Die Preise lassen sich nicht mehr durchsetzen – und einige Werke sind bereits insolvent.

Die Folge?

Kunden werden verunsichert, bekommen Vorkasseforderungen, halten ihr Geld zurück. Werke kämpfen ums Überleben. Und so dreht sich die Spirale weiter.

Die Auswirkungen von CBAM

CBAM wird die Preise weiter erhöhen – und gleichzeitig eine Bürokratiewelle lostreten, die gerade kleine und mittlere Betriebe kaum stemmen können.

Schon jetzt hören wir die Frage: „Wie sollen wir das auch noch machen?“

Die Wahrheit ist: Viele werden es nicht schaffen.

Wer überlebt – und wer nicht

Es bleiben am Ende nur zwei Gruppen übrig:

  1. Werke, die finanziell extrem stark sind.
  2. Händler, die mit Lager und Organisation den Unterschied machen.

Denn die breite Masse der Kunden braucht Partner, die bedarfsgerecht liefern können – in jeder Losgröße, schnell, zuverlässig – und die den CBAM-Aufwand gleich mit erledigen.

Für uns selbstverständlich, denn unsere Mengen bedeuten eine unumgängliche CBAM-Meldepflicht. (Aber ganz ehrlich: Spaß macht uns CBAM auch nicht.)

Warum wir diesen Weg gehen

Sicherheit besteht nicht nur aus Fakten. Sicherheit ist auch ein Gefühl.

Genau deshalb setzen wir bei mejo auf zwei Botschaften, die wir immer wieder kommunizieren: 

  • Volles Lager = volle Sicherheit.
    Wir sind lieferfähig, liquide und zuverlässig. 
  • CBAM ready.
    Wir nehmen unseren Kunden den kommenden Stress ab. Unsere Aluminiumprofile, Verbundplatten und das gesamte Zubehör sind CBAM-ready und bedeuten für unsere Kunden keinen zusätzlichen CBAM-Aufwand.

Fazit

Der Markt wird sich bereinigen. Viele werden verschwinden.

mejo bleibt – mit Lager, Marken, Stabilität.

Und wir sind bereit für CBAM.

Übrigens: Die wichtigsten Infos zu CBAM und eine ordentliche Portion Meinung haben wir bereits Anfang letzten Jahres in diesem Blogpost zusammengefasst: CBAM einfach erklärt

mejo – seit 1932. Aluminiumprofile. Starke Lager. Starker Partner.

Nach knapp anderthalb Jahren Entwicklungszeit erstrahlt der Onlineauftritt der mejo Metall Josten GmbH & Co. KG in neuem Gewand – ebenfalls neu ist ein Online-Anfragesystem, das die Angebotsanfrage für Kund:innen erleichtern soll.

Düsseldorf. In Zusammenarbeit mit der Würzburger Agentur jo’s büro hat mejo eine Website geschaffen, bei der die eigenen Produkte, Aluminiumprofile und Wabenverbundplatten, im Zentrum stehen. Eine Reduktion auf das Wesentliche war das Ziel: klare Formen, klare Wege. Die bisherige Website wurde komplett überarbeitet und modernisiert. www.mejo.de bleibt als URL erhalten.

Die Neugestaltung der Website ist ein weiterer Schritt der kontinuierlichen Modernisierung des Düsseldorfer Unternehmens, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Stephan A. Josten: „Nach mehr als einem Jahrzehnt war es an der Zeit, die alte Website in Rente zu schicken. Mit der Neugestaltung bieten wir unseren Kund:innen eine verbesserte Bedienbarkeit, schnellere Ladezeiten und ein intuitives Anfragesystem.“

Sascha Pasquariello, Head of Marketing, ergänzt: „Neben dem klaren Fokus auf verbesserte Funktionalitäten, z. B. bei der mobilen Websiteversion, war uns wichtig, mejo.de ein komplett neues Design mit einer klaren Bildsprache und einem mutigen, modernen Look zu verpassen. Hierfür haben wir uns mit jo’s büro einen erfahrenen Partner gesucht.“

Zusätzlich zu der übersichtlichen Menüführung und einem geordneten, nutzerfreundlichen Seitenaufbau ist die größte Neuerung das neu gestaltete Anfragesystem. Hier können Kund:innen neben Maschinenbauprofilen der Marken No Name Konstruktion® und No Name Solar® direkt das passende Zubehör mitanfragen. Auch individuelle Zeichnungsprofile und Standardprofile sowie alle Produkte aus dem Bereich Composites und No Name Frame® können direkt über das System angefragt werden – inklusive sämtlicher Bearbeitungswünsche.

Über mejo

Die mejo Metall Josten Aluminium GmbH & Co. KG ist seit 1932 unabhängiger Hersteller von Aluminium Zeichnungsprofilen. Das Düsseldorfer Unternehmen produziert Aluminium Sonderprofile, Maschinenbauprofile der Marke No Name Konstruktion®, Unterkonstruktionen für PV und Solar der Marke No Name Solar® und Verbundplattenprofile der Marke No Name Frame®. Dabei greift mejo auf ein Netzwerk von mehr als 30 Strangpressen mit Druckkräften zwischen 400 und 8000 Tonnen zu und ist eine der ersten Adressen für Aluminium-Wabenverbundplatten in Deutschland.

Press contact:

Kim Christensen
Telefon: +49 2162 3617807
Email: kim.christensen@mejo.de