Blaues Expeditionsmobil auf dem Caravan Salon in Düsseldorf

Expeditionsmobil „Fetti“ auf dem Caravan Salon

08.09.2026

mejo Profile und Verbundplatten im 8×8-Giganten

Fast zwölf Meter lang, mehr als 20 Tonnen schwer und markant blau lackiert: Wer auf dem Caravan Salon 2026 in den Hallen der Messe Düsseldorf unterwegs war, kam an „Fetti“ kaum vorbei. Das Expeditionsmobil auf Basis eines Mercedes-Benz Arocs 4153 8×8 ist ein echtes Monster auf Rädern – und ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Für uns gab es noch einen weiteren Grund, in Halle 11 genauer hinzuschauen. Denn so beeindruckend Fetti von außen auch ist – besonders spannend wird es beim Blick hinter die Kulissen. Was man auf den ersten Blick nicht sieht: In dem 8×8-Giganten steckt jede Menge mejo. Unsere Profile und Verbundplatten sind an zahlreichen Stellen verbaut, u. a. im Boden, im Esstisch und in den Bettgestellen. Auf dem Caravan Salon waren wir aber nicht nur mit unseren Produkten in Fetti vertreten; als Supporter begleiteten wir auch unseren Kunden FAS Expedition und Fettis stolze Besitzer „Nat on Tour“ am Messestand.

Ein Abenteuer sondergleichen

Schon die Zahlen machen deutlich, in welcher Liga Fetti spielt. Das Expeditionsmobil kommt auf eine Gesamtlänge von fast zwölf Metern. Allein die von FAS Expedition entwickelte und gebaute Wohnkabine misst stolze 8,5 x 2,5 m.

Das Gesamtgewicht liegt bei über 20 Tonnen. Bis zu 700 Liter Diesel passen in den Tank – bei einem Verbrauch von rund 36 Litern auf 100 Kilometer eine durchaus sinnvolle Größe. Und auch der Fahrzeugwert zeigt, dass bei diesem Projekt kaum Kompromisse gemacht wurden: Komplett ausgestattet liegt Fetti bei über 1,5 Millionen Euro.

Beeindruckende Zahlen. Doch sie erzählen nur einen Teil der Geschichte. Denn hinter all den Tonnen, Metern und technischen Daten steckt vor allem eines: der Traum einer Familie, gemeinsam die Welt zu entdecken.

Große Messehalle mit einem blauen Expeditionsmobil

Freiheit auf acht Rädern

Natalie und Tim Seidel von „Nat on Tour“ haben sich mit ihrem liebevoll genannten Fetti den Wunsch nach mehr Freiheit, mehr Abenteuer und vor allem mehr gemeinsamer Familienzeit erfüllt.

Gemeinsam mit ihren drei Kindern und zwei Hunden machen sie das Reisen zum Familienprojekt. Auf ihrem Instagram– und YouTube-Kanal nimmt die Familie ihre Community mit – vom Planungs- und Bauprozess ihres außergewöhnlichen Expeditionsmobils bis zu ihren Reisen auf und abseits der Straßen dieser Welt.

Doch wer mit einem Fahrzeug wie Fetti dorthin möchte, wo gewöhnliche Reisemobile längst umdrehen, braucht mehr als eine große Idee. Hinter dem fertigen Expeditionsmobil stecken unzählige technische Entscheidungen, individuelle Lösungen und eine Konstruktion, bei der viele spannende Details erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.

Und genau die wollten wir uns auf dem Caravan Salon genauer ansehen.

Wo mejo in Fetti steckt

Kaum am Messestand angekommen, nahm Jens Vonhoegen von FAS Expedition unser Team mit auf eine ausführliche Tour durch Fetti – einmal rund um das Fahrzeug und natürlich auch hinein in den Wohnbereich. Später kam Geschäftsführer Andreas Böttcher dazu und erzählte von den besonderen Herausforderungen, die ein Projekt dieser Dimension bei Planung und Konstruktion mit sich bringt.

Besonders interessant wurde es für uns dort, wo unsere eigenen Produkte ins Spiel kommen: Maschinenbauprofile und Verbundplatten. Denn wer genauer hinschaut, entdeckt mejo Lösungen an erstaunlich vielen Stellen des Expeditionsmobils.

Im Elektro- und Wassermodul bilden unsere Profile ISP6-L61, ISP6-L30, ISP8-L40, ISP8-UL40 und ISP8-L81 die jeweiligen Rahmengestelle. Profile aus diesen Systemen kommen außerdem in der Außenküche und im Couchunterbau zum Einsatz.

Auch an anderen Stellen setzt sich die Spur fort: Beim Trittstufen-Auszug der Eingangstreppe sind ISP5-L20 und ISP5-L41 verbaut, während im Esstisch die Profile ISP8-L44 und ISP8-L43 zum Einsatz kommen.

Für die Bodenplatte wurde eine speziell für dieses Projekt angefertigte CoraPET Verbundplatte mit Stahleinlagen eingesetzt.

Viele dieser Komponenten verschwinden im fertigen Fahrzeug beinahe unsichtbar in der Konstruktion. Ihre Aufgabe ist dafür umso wichtiger. Denn bei einem Expeditionsmobil dieser Größenordnung müssen Stabilität, Gewicht und eine durchdachte Konstruktion zusammenspielen. Schließlich soll Fetti nicht nur in der Messehalle Eindruck machen, sondern seine Besitzer zuverlässig über viele Kilometer und durch unterschiedlichstes Terrain begleiten.

Vom Caravan Salon auf die Straßen dieser Welt

Auf dem Caravan Salon war Fetti ein echter Blickfang. Doch so beeindruckend der 8×8-Gigant zwischen den anderen Fahrzeugen in Halle 11 auch wirkte: Für eine Messehalle wurde er nicht gebaut. Sein eigentliches Revier beginnt dort, wo asphaltierte Straßen enden, Entfernungen größer und Reiseziele außergewöhnlicher werden. Genau dafür haben Natalie und Tim gemeinsam mit FAS Expedition ihren Fetti auf die Straße gebracht – für mehr Freiheit, mehr gemeinsame Zeit und für Abenteuer, die nicht an der nächsten Landesgrenze aufhören.

Uns haben Natalie und Tim bereits verraten: Fetti hat noch einen ziemlich weiten Weg vor sich. Unter anderem Richtung Mongolei.

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