Kompatible Maschinenbauprofile und individuelle Zeichnungsprofile für Betriebsmittel, Intralogistik und kundenspezifische Konstruktionen
Ein neues Flugzeugmuster geht in die Fertigung. Ein Montageplatz muss umgebaut werden. Eine Wartungsplattform passt nicht mehr zum nächsten Fahrzeugprogramm. Und plötzlich hängt ein ganzes Betriebsmittel an einem Profil, das nur bei einem einzigen Systemanbieter erhältlich ist.
Solche Situationen kennen Einkäufer:innen und Konstrukteur:innen in der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie nur zu gut. Anforderungen ändern sich, Zeitpläne bleiben eng – und trotzdem müssen Arbeitsplätze, Transportwagen, Podeste und Vorrichtungen präzise, belastbar und zuverlässig verfügbar sein.
Genau hier spielen Aluminiumprofile für Aerospace & Defence ihre Stärken aus. Sie sind leicht, stabil und lassen sich zu modularen Konstruktionen verschrauben, die später erweitert, demontiert oder für eine neue Aufgabe umgebaut werden können. Ohne Schweißen und ohne die komplette Konstruktion neu zu planen.
Wir finden: Diese Flexibilität sollte nicht beim Material enden.
Deshalb bietet mejo mit No Name Konstruktion® kompatible Maschinenbauprofile für verbreitete Nut- und Rastermaße – ohne unnötige Bindung an einen einzelnen Systemanbieter. Und wenn kein Standardprofil zur Anwendung passt, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Aluminium-Zeichnungsprofil.
Kurz gesagt: Die Konstruktion richtet sich nach Ihrer Aufgabe, nicht nach dem Logo auf dem Profil.
Aluminiumprofile kommen in Aerospace & Defence vor allem bei modularen Betriebsmitteln, Arbeitsplätzen, Transportwagen, Wartungsplattformen, Einhausungen und Vorrichtungen zum Einsatz. Maschinenbauprofile eignen sich für flexibel veränderbare Standardkonstruktionen, Zeichnungsprofile für individuelle Geometrien und technische Funktionen.
Wo werden Aluminiumprofile in Aerospace & Defence eingesetzt?
In Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung treffen hohe technische Anforderungen auf Produktionsstrukturen, die sich schnell verändern können. Neue Muster, Varianten und Programme machen es immer wieder notwendig, Betriebsmittel anzupassen oder vollständig neu aufzubauen.
Aluminium-Maschinenbauprofile eignen sich beispielsweise für:
- Schwerlast- und Montagearbeitsplätze
- Transport- und Materialwagen
- Wartungstreppen und Wartungsplattformen
- Fertigungs- und Montagepodeste
- Schutz- und Einhausungskonstruktionen
- modulare Gestelle und Vorrichtungen
- kundenspezifische Konstruktionen
Gegenüber geschweißten Stahlkonstruktionen liegt ein wesentlicher Vorteil in der einfachen Veränderbarkeit. Verschraubte Profilkonstruktionen lassen sich erweitern, demontieren und für neue Aufgaben wiederverwenden.
Das spart nicht nur Zeit. Es kann auch den Materialeinsatz reduzieren und dafür sorgen, dass bestehende Betriebsmittel länger genutzt werden.
Wichtig: Dieser Beitrag betrachtet in erster Linie Aluminiumprofile für Produktionsmittel, Intralogistik und industrielle Konstruktionen. Ob ein Profil für ein flugkritisches, sicherheitsrelevantes oder zulassungspflichtiges Bauteil eingesetzt werden kann, muss immer anhand der konkreten technischen, normativen und vertraglichen Anforderungen geprüft werden.
Warum Aluminium für flexible Produktionsmittel?
Aluminium bietet ein gutes Verhältnis von Gewicht und Festigkeit, ist korrosionsbeständig und lässt sich sehr gut zu komplexen Profilgeometrien strangpressen.
Für Betriebsmittel in der Luftfahrt- und Verteidigungsproduktion ergeben sich daraus mehrere Vorteile:
- geringes Eigengewicht bei hoher Stabilität
- einfache Handhabung und Montage
- modularer Aufbau ohne Schweißen
- schnelle Anpassung an neue Anforderungen
- Wiederverwendung vorhandener Komponenten
- vielfältige Bearbeitungs- und Oberflächenmöglichkeiten
- individuelle Geometrien durch Strangpressen
Gerade bei mobilen Arbeitsplätzen, Transportwagen oder Wartungskonstruktionen macht sich das geringe Gewicht bemerkbar. Gleichzeitig ermöglichen Nutprofile eine stabile Verbindung mit Winkeln, Verbindern, Nutensteinen und weiterem Zubehör.
Was bedeutet Systemzwang bei Aluminiumprofilen?
Viele Maschinenbauprofile werden als Teil eines herstellerbezogenen Baukastens angeboten. Profile, Verbinder, Zubehör und Konstruktionstools sind dabei aufeinander abgestimmt.
Das kann komfortabel sein. Es kann aber auch eine dauerhafte Abhängigkeit schaffen.
Wenn Betriebsmittel erst einmal auf ein bestimmtes Profilsystem ausgelegt sind, werden Erweiterungen und Ersatzteile häufig wieder beim gleichen Anbieter beschafft. Änderungen bei Preisen, Lieferzeiten oder Sortimenten wirken sich dann unmittelbar auf die eigene Konstruktion und Beschaffung aus.
Genau hier setzt No Name Konstruktion® (NNK®) an.
NNK® Maschinenbauprofile orientieren sich an verbreiteten Profilgeometrien und Rastermaßen. Zum Sortiment gehören unter anderem:
- ISP-Profile für item-kompatible Geometrien
- BSP-Profile für Bosch-Rexroth-kompatible Geometrien
- VSP-Profile für OpenBuilds-kompatible Anwendungen
- CSP-Profile mit C-Nut-Geometrien
Vorhandenes kompatibles Zubehör kann dadurch weiterverwendet werden. Bestehende Konstruktionen müssen nicht automatisch vollständig neu geplant werden, nur weil eine zusätzliche Bezugsquelle genutzt werden soll.
Unser Prinzip ist einfach: Kompatibilität statt Abhängigkeit.
Fünf Vorteile kompatibler NNK® Maschinenbauprofile
1. Bestehende Konstruktionen weiterverwenden
Wer bereits mit verbreiteten Nut- und Rastermaßen arbeitet, möchte bei einem Lieferantenwechsel nicht jede Konstruktion neu entwickeln.
NNK® umfasst Profilgeometrien, die mit verbreiteten item- und Bosch-Rexroth-Systemen kompatibel sind. Dadurch können vorhandene Konstruktionsprinzipien, CAD-Daten und kompatible Zubehörteile in vielen Fällen weitergenutzt werden.
Das reduziert den Konstruktionsaufwand und erleichtert die Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
2. Mehr Freiheit in der Beschaffung
Kompatible Geometrien ermöglichen es, Profile und Zubehör aus mehreren geeigneten Bezugsquellen zu beschaffen.
Dadurch wird Systemoffenheit nicht nur zur Preisfrage. Sie kann auch dazu beitragen, Beschaffungsrisiken zu reduzieren und die eigene Lieferkette widerstandsfähiger aufzustellen.
Denn eine modulare Konstruktion ist nur so flexibel wie die Lieferkette dahinter.
3. Wirtschaftliche Alternative zu etablierten Profilsystemen
Wer kompatible Maschinenbauprofile einsetzt, möchte nicht nur konstruktiv flexibel bleiben. Auch die Kosten müssen zum Projekt passen.
Bei No Name Konstruktion® konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Maschinenbauprofile in Industriequalität, eine hohe Verfügbarkeit und die Kompatibilität mit verbreiteten Nut- und Rastermaßen. Durch unsere schlanken Strukturen und die Konzentration auf Produktion und Distribution können wir wirtschaftlich attraktive Konditionen anbieten. Für viele Anwendungen sind NNK® Profile deshalb eine kostengünstige Alternative zu etablierten Profilsystemen – ohne dass bestehende Konstruktionsprinzipien vollständig geändert werden müssen.
Wie groß der Preisvorteil im konkreten Fall ausfällt, hängt von Profilgeometrie, Menge, Länge, Bearbeitung und Lieferbedingungen ab. Ein direkter Angebotsvergleich schafft hier Klarheit.
Senden Sie uns einfach Ihre Stückliste oder die bisher eingesetzten Profile. Wir prüfen, welche kompatible NNK® Alternative für Ihr Projekt infrage kommt, und erstellen ein transparentes Vergleichsangebot.
4. Hohe Verfügbarkeit
In Düsseldorf und Viersen hält mejo mehr als 3.000 Tonnen Aluminiumprofile auf Lager. Über 360 NNK®-Geometrien sind nach Unternehmensangaben direkt ab Lager verfügbar.
Für Produktionsunternehmen bedeutet das: Viele Maschinenbauprofile können kurzfristig bereitgestellt und bei Bedarf auf Maß zugeschnitten werden.
Gerade bei Umbauten, Reparaturen oder kurzfristig gestarteten Projekten kann diese Verfügbarkeit entscheidend sein. Schließlich sollte eine ganze Montagelinie nicht auf ein einzelnes fehlendes Profil warten müssen.
5. Klar definierte technische Eigenschaften
NNK® Maschinenbauprofile sind stranggepresste Aluminiumprofile in Industriequalität. Je nach Profilserie gelten definierte Vorgaben für Werkstoff, Oberfläche und Toleranzen.
So können technische Eigenschaften bereits bei der Profilauswahl berücksichtigt und mit den Anforderungen des jeweiligen Projekts abgeglichen werden.


Unsere Haltung: Konstruktionsfreiheit statt Systemzwang
mejo beschäftigt sich seit 1932 mit Aluminium und ist bis heute unabhängig und inhabergeführt.
Mit No Name Konstruktion® verfolgen wir bewusst einen systemoffenen Ansatz: hochwertige Maschinenbauprofile, kompatibel mit verbreiteten Geometrien und ohne unnötige Bindung an ein proprietäres Ökosystem.
ALnarchy® bringt diese Haltung auf den Punkt. Es geht um mehr Wahlfreiheit, faire Beschaffung und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Lösung technisch und wirtschaftlich am besten zum Projekt passt.
Oder etwas einfacher gesagt: Aluminiumprofile ohne unnötigen Schnickschnack – made to get it done®.
Warum flexible Lieferketten für Aerospace & Defence wichtiger werden
Eine modulare Konstruktion ist nur so flexibel wie ihre Lieferkette.
Wer Arbeitstische, Montagepodeste oder Transportwagen an ein neues Flugzeugmuster oder Fahrzeugprogramm anpassen muss, möchte Profile und Zubehör kurzfristig beschaffen können. Eine ausschließliche Abhängigkeit von einem Hersteller kann dabei zum Beschaffungsrisiko werden.
Kompatible Profilgeometrien schaffen dagegen zusätzliche Optionen:
Bestehende Konstruktionen können weitergenutzt werden, während der Einkauf mehr Freiheit bei der Wahl der Bezugsquelle erhält.
Damit wird Herstellerunabhängigkeit nicht nur zur Preisfrage, sondern auch zu einem Baustein für resilientere Beschaffungsstrategien.
Aluminium-Sonderprofile für Aerospace & Defence
Standardisierte Maschinenbauprofile sind für Betriebsmittel, Gestelle und modulare Konstruktionen häufig die wirtschaftlichste Lösung.
Doch nicht jede Anwendung lässt sich mit einem Baukastensystem abbilden.
Bei speziellen Geometrien, definierten Wandstärken, integrierten Funktionen oder konstruktionsbedingt besonderen Anforderungen kommen Aluminium-Zeichnungsprofile ins Spiel.
mejo fertigt individuelle Aluminiumprofile nach Kundenvorgabe und greift dafür auf ein umfangreiches Netzwerk von Strangpressen zurück. Verfügbar sind unter anderem Legierungen wie:
- EN AW-6060
- EN AW-6061
- EN AW-6063
- EN AW-6005
- EN AW-6005A
- EN AW-6082
Auch weitere Bearbeitungs- und Oberflächenoptionen wie Eloxieren oder Pulverbeschichten können projektabhängig berücksichtigt werden.
So entsteht ein Profil, das sich nach der Konstruktion richtet, statt einer Konstruktion, die sich nach einem vorhandenen Systemprofil richten muss.
Was eignet sich besser: Standardprofil oder Zeichnungsprofil?
Standardisierte Maschinenbauprofile sind für Betriebsmittel, Gestelle und modulare Konstruktionen häufig die schnellste und wirtschaftlichste Lösung. Doch nicht jede Anwendung lässt sich mit einem vorhandenen Baukastensystem abbilden.
Wenn besondere Geometrien, definierte Wandstärken oder integrierte Funktionen gefragt sind, kommen Aluminium-Zeichnungsprofile ins Spiel.
| Anforderung | Maschinenbauprofil | Zeichnungsprofil |
| Schnelle Verfügbarkeit | ☑️ Ja bei Lagergeometrien | Projektabhängig |
| Spätere Umbauten | ☑️ Ja | ❌ Eingeschränkt |
| Individuelle Geometrie | ❌ Nein | ☑️ Ja |
| Integrierte Funktionen | Je nach Geometrie | ☑️ Ja |
| Neues Werkzeug erforderlich | ❌ Nein | ☑️ Meistens ja |
| Typische Anwendung | Arbeitsplätze, Wagen, Gestelle und Einhausungen | Funktionsprofile und kundenspezifische Serienbauteile |
Für Aerospace- und Defence-Projekte kann auch eine Kombination sinnvoll sein: standardisierte Maschinenbauprofile für die modulare Grundkonstruktion und individuelle Zeichnungsprofile für besondere technische Funktionen.

Aluminiumprofile und Verbundplatten kombinieren
Nicht jede Konstruktion besteht ausschließlich aus Profilen. Wenn neben einem modularen Rahmen auch leichte, steife Flächen benötigt werden, lassen sich Aluminiumprofile mit Sandwich- oder Wabenverbundplatten kombinieren.
Die Maschinenbauprofile bilden dabei beispielsweise die tragende Grundkonstruktion. Verbundplatten können – abhängig von Ausführung, Belastung und projektspezifischer Prüfung – für Verkleidungen, Einhausungen, Trennwände, Arbeitsflächen oder Bodenaufbauten eingesetzt werden.
Mit LUXBOARD, STALUFLEX® und ALUCORE® bietet mejo Aluminium-Wabenverbundplatten, die ein geringes Gewicht mit hoher Biegesteifigkeit verbinden. Je nach Anwendung sind Zuschnitte, Bohrungen, Fräsungen und unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen möglich.
Passende Kanten- und Abschlusslösungen können mit No Name Frame® Verbundplattenprofilen umgesetzt werden. So entstehen leichte, stabile Konstruktionen, bei denen Rahmen, Fläche und Bearbeitung aufeinander abgestimmt sind.
Auch hier gilt: Ob eine bestimmte Verbundplatte für ein sicherheitsrelevantes oder zulassungspflichtiges Aerospace- oder Defence-Projekt geeignet ist, muss anhand der konkreten technischen Anforderungen, Belastungen, Brandschutzvorgaben und erforderlichen Nachweise geprüft werden.
AQAP, STANAG und Qualitätssicherung in Defence-Projekten
Bei Projekten für die Verteidigungsindustrie spielen neben den technischen Eigenschaften auch Qualitätssicherung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit eine wichtige Rolle.
- AQAP steht für Allied Quality Assurance Publications. Bei Aufträgen der Bundeswehr können AQAP-Anforderungen abhängig vom Qualitätsrisiko und von der Komplexität des Vertragsgegenstands als Vertragsbestandteil vereinbart werden. AQAP 2110 enthält die Anforderungen der ISO 9001 und ergänzt sie um NATO-spezifische Bestimmungen. AQAP 2310 richtet sich speziell an Leistungserbringer bei besonders komplexen Projekten in Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Sie enthält die Anforderungen der EN 9100, ebenfalls ergänzt um NATO-spezifische Bestimmungen.
- STANAG steht für Standardization Agreement. Dabei handelt es sich um Standardisierungsvereinbarungen der NATO. STANAG 4107 behandelt unter anderem die gegenseitige Anerkennung staatlicher Qualitätssicherung und die Anwendung der AQAP-Systematik.
Für die Beschaffung bedeutet das: Ein Aluminiumprofil ist nicht automatisch „AQAP-konform“, „STANAG-konform“ oder pauschal „Defence-tauglich“. Entscheidend ist immer, welche Anforderungen für den konkreten Auftrag vereinbart wurden.
Zu prüfen sind beispielsweise:
- geforderte Werkstoffe und Toleranzen
- Abnahmeprüfzeugnisse und Materialnachweise
- Chargen- und Rückverfolgbarkeit
- Prüf- und Dokumentationspflichten
- Oberflächen- und Bearbeitungsvorgaben
- Anforderungen an Unterlieferanten
- vertraglich vereinbarte AQAP- oder EN-9100-Anforderungen
Die Anforderungen sollten deshalb möglichst früh geklärt und in der Anfrage eindeutig benannt werden.
Weiterführende Informationen zu den geltenden Qualitätssicherungsanforderungen und AQAP-Dokumenten bietet die Bundeswehr auf ihrer offiziellen AQAP-Übersichtsseite.
Welche Angaben benötigen wir für Ihre Profilanfrage?
Je genauer die Anforderungen beschrieben sind, desto schneller können wir prüfen, ob ein Standardprofil ausreicht oder ein Zeichnungsprofil sinnvoller ist.
Hilfreich sind insbesondere:
- Beschreibung der Anwendung
- gewünschte Profilgeometrie oder CAD-Zeichnung
- benötigte Längen und Mengen
- vorgesehene Belastungen
- gewünschte Legierung
- Toleranz- und Oberflächenanforderungen
- benötigte Bearbeitungsschritte
- geforderte Nachweise und Dokumentationen
- gewünschter Liefertermin
Noch nicht alle Angaben vorhanden? Kein Problem. Unsere Profilberater unterstützen Sie dabei, die passende Lösung für Ihre Anwendung zu finden.
Häufige Fragen zu Aluminiumprofilen für Aerospace & Defence
Warum wird Aluminium in der Aerospace- und Defence-Industrie eingesetzt?
Aluminium bietet ein gutes Verhältnis von Gewicht und Festigkeit, ist korrosionsbeständig und lässt sich zu komplexen Profilgeometrien strangpressen. Dadurch eignet es sich sowohl für modulare Produktionsmittel als auch für kundenspezifische Konstruktionen.
Für welche Anwendungen eignen sich Maschinenbauprofile?
Typische Anwendungen sind Arbeitsplätze, Transportwagen, Wartungsplattformen, Gestelle, Einhausungen, Prüfeinrichtungen und andere modulare Betriebsmittel.
Sind NNK® Profile mit item und Bosch Rexroth kompatibel?
Ja. Innerhalb der Produktlinie No Name Konstruktion® bietet mejo ISP-Profile für item-kompatible und BSP-Profile für Bosch-Rexroth-kompatible Geometrien an.
Zusätzlich stehen weitere Systeme wie VSP (OpenBuilds-kompatibel) und CSP (C-Nut) zur Verfügung.
Wie schnell sind Aluminiumprofile bei mejo verfügbar?
mejo hält mehr als 3.000 Tonnen Aluminiumprofile in Düsseldorf und Viersen auf Lager. Zahlreiche NNK® Maschinenbauprofile können dadurch kurzfristig bereitgestellt und auf Wunsch zugeschnitten werden. Die konkrete Verfügbarkeit hängt von Profil, Menge und Bearbeitung ab.
Fertigt mejo auch individuelle Aluminiumprofile für Aerospace und Defence?
Ja. Neben standardisierten Maschinenbauprofilen liefert mejo Aluminium-Zeichnungsprofile nach Kundenvorgabe. Über ein umfangreiches Pressennetzwerk können unterschiedliche Profilgrößen, Legierungen und Losgrößen realisiert werden.
Sind Aluminiumprofile automatisch AQAP- oder STANAG-konform?
Nein. AQAP und STANAG sind nicht pauschal als Produkteigenschaft eines Aluminiumprofils zu verstehen. Welche Qualitäts-, Dokumentations- und Standardisierungsanforderungen gelten, hängt vom konkreten Projekt und vom jeweiligen Vertrag ab.
Liefert mejo auch Verbundplatten für Aerospace- und Defence-Projekte?
Ja. Neben Maschinenbau- und Zeichnungsprofilen bietet mejo Sandwichplatten und Aluminium-Wabenverbundplatten für den Leichtbau an. Welche Platte sich eignet, hängt unter anderem von Belastung, Gewicht, Brandschutz, Oberfläche und den benötigten Nachweisen ab.
Fazit: Weniger Systemzwang, mehr Beschaffungs- und Konstruktionsfreiheit
Modulare Systembaukästen haben ihre Berechtigung. Sie können Planung und Montage deutlich vereinfachen. Dafür muss sich ein Unternehmen aber nicht zwangsläufig dauerhaft an einen einzelnen, möglicherweise teuren Anbieter binden.
Kompatible Aluminium-Maschinenbauprofile ermöglichen es, bestehende Konstruktionsstandards weiter zu nutzen und gleichzeitig mehr Freiheit bei Beschaffung, Erweiterung und Umbau zu gewinnen. Genau dafür steht No Name Konstruktion® von mejo: Maschinenbauprofile in Industriequalität, eine hohe Lagerverfügbarkeit und Kompatibilität mit verbreiteten Profilgeometrien – ohne unnötigen Systemzwang.
Und wenn ein Standardprofil nicht ausreicht, begleiten wir Sie von der ersten Skizze bis zum individuellen Aluminium-Zeichnungsprofil.
Sie planen ein Projekt für Aerospace, Defence oder den industriellen Betriebsmittelbau?
Unsere Expert:innen für Profile und Profiltechnik unterstützen Sie anwendungsbezogen und systemoffen bei der Auswahl geeigneter Maschinenbau- und Zeichnungsprofile.

















